Belize – das Land am karibischen Meer
Belize befindet sich in Zentralamerika und hat eine Fläche von etwa 23 Tausend Quadratkilometern. Zurzeit leben hier etwa 310 Tausend Menschen. Direkt an das karibische Meer grenzend, ist Belize eine wunderbare Reisedestination für Sonnenhungrige, birgt jedoch auch wunderschöne kulturelle und historische Schätze. So erwarten einen hier unter anderem die eindrucksvollen Maya Ruinen bei Orange Walk. Taucher und Schnorchler kommen in diesem Land auch auf ihre Kosten, denn in den Küsten Belizes befinden sich die schönsten Riffs. Die wunderbare Fauna und Flora des Landes lässt sich am besten im Zoo von Belize bewundern. Der Anfang der Neunziger Jahre eröffnete Park bietet seinen Besuchern zahlreiche exotische Tierarten und eine reiche Pflanzenwelt. Wer sich die Wildnis lieber vom Wasser aus ansieht, kann sich mit dem Kanu den Macal-River entlang fahren lassen. Die eindrucksvollen Ruinen von Caracol und Xunatunich sind nur wenige der Highlights, die im Regenwald bestaunt werden können.
Einreise und Verkehr in Belize
Wer Urlaub in Belize machen möchte, sollte einen Reisepass mitnehmen, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Außerdem muss ein Rück- bzw. Weiterreiseticket vorgewiesen werden. EU-Bürger benötigen in der Regel kein Visum. Für Gäste aus anderen Herkunftsländern jedoch, besteht Visumpflicht. Alle internationalen Flüge nach Belize landen am Flughafen Belize City, dem einzigen internationalen Flughafen des Landes. Von Europa aus dauert die Anreise nicht ganz 15 Stunden. Häufig bieten die Fluggesellschaften einen Zwischenstopp in Miami an. Selbstverständlich kann Belize auch mit dem Schiff bereist werden. Der Hafen von Belize City ist nicht selten das Ziel für viele Kreuzfahrtschiffe. Das Verkehrsnetz in Belize ist grundsätzlich gut ausgebaut, wobei im Norden des Landes ein kleiner Vorsprung zu erkennen ist. Die entlegenen Gebiete sind häufig nur über Schotterstraßen zu erreichen – mit dem richtigen Mietwagen ist aber auch das kein Problem.
Kultur und Kulinarik
Belize wird von vielen unterschiedlichen Kulturen und ethnischer Gruppen beheimatet. Ein Großteil der Einheimischen stammt von Mexikanern ab, die als Flüchtlinge im 19. Jahrhundert in Belize einreisten. Die zweite große Bevölkerungsgruppe wird von Kreolen gebildet. Hierbei handelt es sich um Nachfahren von englischen Siedlern. Die Amtssprache ist Englisch, weswegen die Kommunikation mit Hilfe des weitverbreiteten Schulenglisch bestens funktioniert. All jene, die gerne die kulinarischen Genüsse eines fremden Landes probieren, werden in Belize im Gegensatz zu vielen anderen entfernten Ländern, eine relativ einfache Kost finden. Huhn, Bohnen und Reis bilden meist die Grundlage für unterschiedlichste Gerichte, die nicht selten chinesische und kreolische Ursprünge haben. Zu den beliebtesten Getränken gehört unweigerlich das Belikin Bier, dessen Erfinder ursprünglich aus Deutschland kam. Landestypisch ist auch ein spezielles Pfefferminz-Anis Getränk, welches zu Empfängen und nach dem Essen genossen wird.