Die Inselgruppe der Malediven
Die Maledieven liegen an der Südspitze Indiens mitten im Indischen Ozean. Es handelt sich hierbei um einen Inselstaat, der aus 1.196 Inseln und 26 Atollen besteht. Nicht alle Inseln sind bewohnt. Knapp 90 Inseln sind als Touristenerholungsgebiet ausgewiesen und bieten mit ihren Sandstränden und blauen Lagunen eine einzigartige Kulisse. Als Schutz vor den manchmal auftretenden Monsunstürmen dienen die vor den Inseln gelegenen Riffe. Auf den Malediven herrscht überaus heißes und tropisches Klima, wobei selbst des Nachts die Temperaturen selten unter 25 Grad liegen. Die 298 Quadratkilometer umfassende Inselkette beherbergt zirka 400.000 Einwohner, wobei die Staatsreligion der Islam ist. Die Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum der Malediven ist Malé auf der gleichnamigen Insel. Von dort geht es entweder mit dem Schiff oder einem Inlandsflieger zum gebuchten Inselhotel. Die Hotelanlagen bieten einen Rundumservice für einen angenehmen Bade- und Erholungsurlaub. Auf Wunsch werden Ausflüge zu benachbarten Inseln angeboten.
Die Einreise zu den Malediven
Urlauber die auf den Malediven einreisen möchten, benötigen ein Touristenvisum, welches 30 Tage gültig ist. Eine Verlängerung des Aufenthaltes ist gegen Gebühr möglich. Des Weiteren wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Bis auf Schweinefleischerzeugnisse und alkoholische Getränke können alle Dinge des persönlichen Bedarfs eingeführt werden. Die Währung ist der maledivische Rufiyaa. Generell werden alle üblichen Kreditkarten akzeptiert. Die Einreise erfolgt in der Regel über den einzigen Flughafen auf Malé. Die Amtssprache ist Dhivehi, jedoch kommt man mit Englisch gut zurecht. In den Hotelanlagen und am Strand reichen Sommer- und Badekleidung vollkommen aus, jedoch sollten bei Stadtrundfahrten und Ausflügen aus Rücksicht der islamischen Bevölkerung entsprechende längere Kleidungsstücke bereitgehalten werden. In den inseltypischen Souvenirshops gibt es die für die Malediven bekannten Lackdosen, feingeflochtene Matten und andere Handwerksartikel. Die Ausfuhr von Korallen und Schildkrötenpanzer ist verboten.
Land und Leute
Vermutlich waren die ersten Einwohner Singhalesen aus Nordindien. Später kamen noch Araber und Afrikaner hinzu. Die Bewohner leben hauptsächlich vom Fischfang. Bedingt durch die Entfernungen zwischen den einzelnen Inseln, haben die Bewohner fast gar keinen Kontakt untereinander. Architektonische Sehenswürdigkeiten gibt es auf dieser Inselkette so gut wie nicht. Dennoch werden die Besucher mit wunderschönen Insellandschaften und Badebuchten entschädigt. Die traditionelle maledivische Küche besteht vornehmlich aus Fischgerichten. Sehr beliebt ist gegrillter Thunfisch, gebratener Red Snapper, Makrele, Seezunge und sogar Haifischsteaks. Viele Zutaten und Beilagen müssen teuer importiert werden. Aus eigenem Anbau stammen Kokosnuss, Mango, Papaya, Brotfrucht, Limone, Banane, Kürbis, Wassermelone, Taro und Chili, die jedoch vornehmlich für die Tourismusbranche angebaut werden. Mittlerweile wurden viele Gerichte international angepasst. In den Hotelanlagen und Restaurants sind die meisten bekannten Erfrischungsgetränke, sowie Kaffee und Tee erhältlich. Ein Tipp ist die Milch einer frischen Kokosnuss.