Der Oman – ein Land mit sultanischer Führung
Direkt am Golf von Oman und den Landesgrenzen zu Saudi-Arabien, Jemen und den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt der Oman. Das Land gehört zu jenen arabischen Ländern, die den Zauber von 1001 Nacht ganz besonders versprühen. Auf einer Fläche von ungefähr 309 Tausend Quadratkilometern leben etwa 2,5 Millionen Einwohner. Im Oman spricht man offiziell Arabisch. Die Hauptstadt ist Maskat. Hier befinden sich der Regierungssitz und das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Wer im Oman einkaufen möchte, wird mit der Währung Rial Omani bezahlen. Wer in den Oman einreisen möchte, benötigt ein Visum. Dieses ist an allen Grenzübergangsstellen erhältlich und berechtigt den Touristen, sich einen Monat im Land aufhalten zu dürfen. Das Visum ist kostenpflichtig und kann vorab beim Konsulat in der Heimat beantragt werden. Grundvoraussetzung ist ein Reisepass, der auch noch sechs Monate nach dem Oman Aufenthalt Gültigkeit haben muss.
Das Land voller Gegensätze – der mystische Oman
Wer in den Oman reist, wird auf der arabischen Halbinsel ein Land erleben, das nur so vor Gegensätzen strotzt. Hier sind orientalische Märkte zu finden, auf denen das Leben pulsiert und die unerschütterliche Lebensfreude der Einheimischen sofort erkennbar ist. Zudem gilt es die faszinierenden und zerklüfteten Berglandschaften zu bewundern. Geschichteinteressierte werden sich über zahlreiche Festungen freuen. Unglaubliche Dünenformationen und grüne Oasen runden das große Angebot ab. Die Hauptstadt Maskat gehört zu den wichtigsten und schönsten Plätzen des Landes. Dies ist eine traditionell bewusste und doch moderne Stadt. Interessant sind der Festungsgraben der früheren Stadtbefestigung sowie die alten Kaufmannshäuser. Besonders interessant ist auch der Fischmarkt. Die zahlreichen Strände in der Nähe der Hauptstadt laden zu entspannten Badetagen ein. In Bilad Bani Bu Ali befindet sich eine Moschee, die absolut sehenswert ist. Sie verfügt über 48 Kuppeln und wurde aus Tonnengewölben erbaut. Ebenso gehört die Sultan-Qaboos-Moschee in Nizwa mit ihrer blau-goldenen Kuppel und dem unglaublichen Minarett zu den bekanntesten Anziehungspunkten des Oman.
So wie das Land, so auch die Köstlichkeiten
Kulinarikinteressierte werden im Oman ein wahres Schlaraffenland auffinden und kommen voll auf ihre Kosten. Eine große Vielzahl an Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Was als erstes auffällt ist die Tatsache, dass die omanische Küche sehr vielseitig ist, so wie auch das Land selber. Hier können Einflüsse aus Indien, Indonesien, Ostafrika und vielen anderen Regionen der Erde entdeckt werden. Natürlich spielt auch der arabische Einfluss eine große Rolle. Die Gerichte werden überwiegend mit Huhn, Reis, Fisch und Lamm zubereitet. Das Nationalgericht nennt sich "Shoowa". Das sollte jeder unbedingt einmal probiert haben. Es handelt sich hierbei um ein Lammgericht, welches mit Dattelbrei in Bananen- sowie Palmenblättern gebacken wird.