Peru Reiseziele

Der im westlichen Südamerika liegende Staat Peru ist 1.285.220 Quadratkilometer groß und hat 29.546.963 Einwohner. Die größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Lima, in der allein schon fast 7 Millionen Menschen leben. Das sind rund ein Viertel aller Peruaner. In dem Urlaubsland für Naturfreunde gibt es viel unberührte Natur.

Zu Gast in Peru

Peru liegt südliche des Äquators und ist ein sehr bergiges Land. Es ist in vier Regionen gegliedert. In der Costa-Region, in der sich die Hauptstadt wiederfindet, ist ein schmaler Küstenstreifen mit wüstenhaftem Charakter. Der größte Teil der indianischen Bevölkerung lebt in der Sierra-Region. Hier erreichen die Anden eine Höhe von 6.000 Metern. Zwischen Dschungel und Anden liegt die Montana-Region. Dieses fruchtbare Gebiet ist kaum erschlossen. Der Amazonas-Dschungel in der Selva-Region hat die meisten und wichtigsten Bodenschätze des Landes. Wer hier einen unbeschwerten Urlaub verbringen möchte, braucht für die Einreise in das wunderschöne Land nur einen gültigen Reisepass und ein Rückreiseticket. Ein Visum ist nicht erforderlich. Die Landeswährung Nuevo Sol kann nur in der Banco de la Nacion und Wechselstuben offiziell eingetauscht werden. Dennoch empfiehlt es sich für Urlauber, US-Dollars oder Euros mit sich zu führen. Kreditkarten werden hauptsächlich in den Städten gern gesehen.

Lima und seine traumhafte Umgebung

Lima liegt eingegrenzt zwischen Wüste, Meer und den Ausläufern der Anden an der Pazifikküste. Die Hafenstadt Callao mit dem internationalen Flughafen von Lima ist nur wenige Kilometer entfernt. Der zentrale Treffpunkt des historischen Limas ist der Plaza Mayor. Rechts und links des Platzes stehen historische Gebäude, deren Besichtigung sich Urlauber nicht entgehen lassen sollten. Die alte Kathedrale und auch der Palacio de Arzobispo sind besonders schön. Kunstliebhaber können sich an der über Tausend Jahre alten Kunst im Goldmuseum erfreuen. Die Kirche und das Kloster San Francisco halten ihre Türen für Besucher offen. Das moderne Stadtviertel Miraflores liegt an einer Felsklippe. Elegante Villen, Einkaufszentren, Restaurants und Cafés beleben das noble Viertel. Urlauber sollten es nicht versäumen, am Strand von Lima ein kühles Bad zu nehmen. Im Stadtteil Barranco treffen sich hunderte Urlauber und Einheimische bei Nacht in den angesagtesten Diskotheken und Clubs.

Unberührte Natur

Landschaftlich gesehen lässt Peru kaum noch Wünsche für einen Bade- oder Aktivurlaub offen. Bergsteigern aus allen Teilen der Welt bieten die Anden einen unvergesslichen Wander- und Kletterurlaub. Traditionelle Unterkünfte und moderne Hotels erwarten die Urlauber zu jeder Jahreszeit. Auf einer klassischen Rundreise von Lima nach Nazca ist der Einblick in die Geschichte des Landes ebenso faszinierend wie die vielen Museen und Kolonialbauten. Unvergessliche Momente erleben sie in der Weißen Stadt Arequipa. Ausflüge in das malerische Tal der Kondore und Stadtbesichtigungen, aber auch die Reise zum Titicacasee mit seinen schwimmenden Inseln hinterlassen bleibende Eindrücke. Überall, wo Urlauber auf Einheimische treffen, werden sie freundlich begrüßt und bewirtet. Das Ziel der Reise ist Cuzco. Hier erwarten den Urlauber die historischen Hinterlassenschaften der Inka. Eine Fahrt durch den Nationalpark Manu mit einem Blick in den Urwald darf natürlich nicht fehlen.

Sprache: Amtssprachen sind Spanisch und Quechua. Aymará wird teilweise gesprochen. In zahlreichen Urlaubsgebieten spricht man auch Englisch.

Währung: 1 Nuevo Sol = 100 Céntimos

Ortszeit: MEZ - 6 (UTC - 5).

Netzspannung:
220 V, 60 Hz; in Arequipa 220 V, 50 Hz und Iquitos 110 V, 50 Hz; amerikanische Stecker

Landesvorwahl:
+51

Mobiltelefon:
Triband-Netz, GSM 1900

Reisepass erforderlich: ja

Visum erforderlich: nein

Rückreiseticket erforderlich: ja

Erforderliche Impfungen:
Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die älter als sechs Monate sind und aus Infektionsgebieten kommen. Vor dem Besuch von Dschungelgebieten in ländlichen Regionen unterhalb von 2300 m wird zu einer Schutzimpfung geraten. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. 1991 wurde Peru von einer anhaltenden schweren Choleraepidemie heimgesucht, und ganz Peru ist bis auf Widerruf als Infektionsgebiet zu betrachten. Zuletzt wurden 1996 autochthone Cholerafälle gemeldet. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen:
Typhus, regional Malaria

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