Senegal

Wer das geheimnisvollste Land Afrikas kennenlernen möchte, der sollte unbedingt einmal ins Senegal reisen. Hier bietet sich dem Touristen die wohl schönste Fauna und Flora Westafrikas sowie eine einzigartig schöne Atlantik Küste an. Das Land der Affenbrotbäume ist für jeden Naturliebhaber Faszination pur und wird durch die freundlichen Einheimischen abgerundet.

Senegal – ein Land mit besonders großem Charme

Der in Westafrika liegende Senegal erstreckt sich auf knappen 200 Tausend Quadratkilometern -  von den Ausläufern der Sahara bis hin zur Atlantikküste. Hier leben fast 12 Millionen Menschen. Interessant ist die Tatsache, dass der Senegal bis 1960 Frankreich zugehörig war, daher ist die Amtssprache hier noch heute Französisch. Und auch die Währung, der CFA-Franc, ist noch aus dieser Zeit zugeordnet. Dennoch herrscht die islamische Religion im Senegal vor. Mehr als 90 Prozent der Bevölkerung sind islamisch. Wer Urlaub im Senegal machen möchte und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, benötigt kein Visum für die Einreise. Der gültige Reisepass ist ausreichend. Die Aufenthaltsberechtigung ist auf drei Monate nach der Einreise begrenzt. Wer länger bleiben möchte, benötigt eine Aufenthaltsgenehmigung der Ausländerpolizei. In der Regel landet man als Tourist am internationalen Flughafen Dakar-Yoff-Léopold Sédar Senghor in der Hauptstadt. Von hier aus besteht die Möglichkeit zum Weiterflug ins Landesinnere.

Senegal und seine Faszination

Das Senegal ist ein Land mit langen Traditionen, welches in vielerlei Bereichen wie beispielsweise Tanz und Musik ein ganz eigenständiges Leben führt. Aber nicht nur das übt einen besonderen Reiz auf Touristen aus, denn auch die Natur ist sehr vielseitig! So sind hier endlose weiße Strände zu finden, an denen die Sonne hervorragend genossen werden kann. Aber ebenso gibt es hier Dünenlandschaften, eine tropische Flora, interessante Wälder und vieles mehr. Auch das Klima ist sehr angenehm warm. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört zweifelsohne Dakar, welches das Handels- und Verkehrszentrum des Landes darstellt. Auch ein Ausflug in den Wildtierpark Reserve de Bandia sollte auf keinen Fall ausgelassen werden. In Kaolack ist der große und überdachte Markt sehenswert. Hier ist alles an Waren zu finden, was man sich nur denken kann. Interessant ist auch das Kolonialdorf Ziguinchor. Hier sind Bootsfahrten zu buchen, bei denen der Tourist Flamingos beobachten kann.

Senegal hat auch kulinarisch vieles zu bieten

In erster Linie wird der Tourist im wunderschönen Senegal eine große Vielzahl an Fischgerichten angeboten bekommen. Als Beilagen werden dazu Reis und verschiedene Gemüse gereicht. Aber ebenso ist die für Afrika typische Süßkartoffel als Beilage beliebt. Da auch Erdnüsse sehr gefragt sind, die zumeist frisch geröstet verzehrt werden, ist es auch nicht verwunderlich, dass viele der Gerichte mit einer Erdnuss-Soße gereicht werden. Eines der typischsten Gerichte ist das Chicken au Yassa. Hierbei handelt es sich um ein Hühnchen, welches mit Zwiebeln und Zitronensaft mariniert wurde und dann mit Paprikaschoten serviert wird. Wer vermutet, dass es in den Bars und Kneipen Alkohol gibt, wird eines besseren belehrt. Spirituosen werden nur in den Hotels angeboten. Die Einheimischen trinken Kräutertee, Pfefferminztee oder den eigens hergestellten Palmwein.

Sprache: Amtssprachen sind Französisch und Wolof. Senegalo-Guineanisch, Mandé, Ful, Peul, Malinké u. a. als Umgangssprachen.

Währung: CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc* = 100 Centimes

Ortszeit: MEZ - 1 (UTC).

Netzspannung: 220 V, 50 Hz.

Landesvorwahl: +221

Mobiltelefon: GSM 900

Reisepass erforderlich:
ja

Visum erforderlich:
nein

Rückreiseticket erforderlich:
ja

Erforderliche Impfungen: Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die aus Endemiegebieten kommen. Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.

Empfohlene Vorsichtsmaßnahmen: Typhus & Polio, Malariaschutz gegen die vorherrschende gefährlichere Form Plasmodium falciparum ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich. Chloroquinresistenz wurde gemeldet.

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