USA – Land und Leute
Nach wie vor sind die USA eines der beliebtesten Auswandererziele. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten war vor Hunderten von Jahren ein Magnet für Auswanderungswillige und ist es heute noch. Hier hoffen auch in der Gegenwart viele ihr Glück zu finden. Selbst Deutsche zieht es noch immer in die USA. Die kurze und rasche Besiedlung, die auf das 17. Jahrhundert zurückgeht, bewirkte eine Fülle verschiedenster Kulturen und Sitten. Allenthalben sind die Amerikaner bekannt für ihre Offenheit und ihre außerordentliche Gastfreundschaft. Der Umgang miteinander ist generell ungezwungen und locker. Ebenso verhält es sich mit der Kleidung, denn lediglich in besseren Gaststätten wird Abendkleidung erwartet. Der Tourismus ist mittlerweile, je nach Region in unterschiedlichem Maße, ein wichtiger Wirtschaftszweig geworden. Abgesehen von der Finanzwirtschaft spielen auch die Land- und Forstwirtschaft eine wichtige Rolle für die USA als Handelspartner.
Sport und die amerikanische Gesellschaft
Sport kommt in allen Altersstufen und Bevölkerungsschichten eine bedeutsame Rolle in den USA zu: nicht nur aufgrund der sportlichen Aktivität, sondern aufgrund des Vermittelns moralischer und ethischer Werte. Mehrere Präsidenten der USA, so Roosevelt oder Eisenhower, sahen die Förderung von Fitness und Sport als wichtigen Punkt an. 1956 gründete Eisenhower den President's Council on Youth and Fitness. Um den Bedürfnissen aller Altersgruppen gerecht zu werden, wurde der Präsidialrat später umbenannt in President's Council on Physical Fitness and Sports. Auch heutzutage kommt dem Präsidialrat eine wichtige Rolle im Bereich der Fitnessförderung zu. In den USA werden zahlreiche Möglichkeiten geboten, am Sport aktiv oder passiv teilzunehmen. Mannschaftssportarten haben in Nordamerika eine lange Tradition, da sie auf die Zeit der Kolonialisierung zurückgehen. Die mittlerweile typisch amerikanischen Ballsportarten Baseball, Basketball und Football entwickelten sich allerdings aus Spielen, die von Siedlern importiert wurden.
Sehenswürdigkeiten in New York City
Der bekannteste Wolkenkratzer, das Empire State Building, ist 443 Meter hoch. Die 102 Stockwerke des New Yorker Wahrzeichens bestehen aus Granitstahl. Im Jahr 1931 konnte das Gebäude nach 18 Monaten Bauzeit eingeweiht werden. In der Lobby des Empire State Buildings gibt es schöne Einlegearbeiten aus Marmor und Bronze anzuschauen. Zur Aussichtsplattform im 86. Stock wird ein Hochgeschwindigkeitsfahrstuhl genutzt. Je nach Wetterlage reicht die Sicht von dort aus 80 Kilometer weit. Eine weitere Sehenswürdigkeit, die New York zu bieten hat, ist die Brooklyn Bridge. Diese erste Brücke, die Manhattan mit Brooklyn verband, wurde im Jahr 1883 nach einer 13jährigen Bauzeit fertiggestellt. Die beiden tragenden Pfeiler sind immerhin 89 Meter hoch. Hunderte starker Stahlkabel gehören zu der imposanten Konstruktion. In einer Höhe von 530 Metern gelangt man über den East River. Spaziergänger können die Promenade unter neugotischen Bögen nutzen und den tollen Ausblick auf Manhattan genießen.