Venezuela als Land und seine Einwohner
In Venezuela kann ein wahrhaft exotisches Umfeld erlebt werden. In der Hauptstadt Caracas, die etwa drei Millionen Einwohner hat, tobt das Leben. Die Mehrheit der venezolanischen Bevölkerung setzt sich aus Mestizen und Mulatten zusammen. Der Anteil der Weißen liegt etwa bei 20 Prozent und der der Schwarzen bei 10 Prozent. Venezuela ist Mitglied der OPEC und die Erdölförderung dient als Haupteinnahmequelle des Landes. Jedoch sind auch die Landwirtschaft und der Bergbau relevante Wirtschaftszweige. Nachdem Christoph Kolumbus 1498 Venezuela vermutlich als erster Europäer betreten hatte, blieb das Land lange spanisch. Erst 1811 gelang es auf Simon Bolívars Betreiben hin, die spanische Herrschaft zu beenden: Venezuela wurde unabhängig. Die Venezolaner sind ein gastfreundliches Volk. Der Tourismus wird vielerorts gefördert. In Caracas ist es üblich, nicht nur bei Geschäftstreffen, sondern auch in Restaurants Anzug und Krawatte zu tragen. An der Küste herrscht saloppere Kleidung vor.
Die Anreise nach Venezuela
Der Flughafen Aeropuerto Internacional "Simon Bolivar" ist wohl der wichtigste Ankunftspunkt für Touristen. Auf dem rund 26 Kilometer von Caracas entfernten Flughafen landen und starten die meisten internationalen Flugzeuge in Venezuela. Am Flughafen stehen Busse und Taxis den Reisenden zur Verfügung, um in die Innenstadt zu gelangen. Selbstverständlich kann auch ein Mietfahrzeug genommen werden. Vornehmlich internationale Charterflüge haben den Flughafen auf Isla de Margarita zum Ziel. Wichtige internationale Häfen in Venezuela sind vor allem La Guaira, Maracaibo und Puerto Cabello. Die am meisten befahrene Wasserstraße ist der Orinoco. Bahnverbindungen zu den Nachbarländern sind nicht vorhanden. Innerhalb Venezuelas können jedoch gut 430 Kilometer Schienen genutzt werden. Im Vergleich zu europäischen Ländern sind in Venezuela relativ wenige Autos unterwegs. Die Straßendichte und –qualität ist mithin nicht vergleichbar. Recht gute Straßenverbindungen gibt es aber zwischen Venezuela und Brasilien sowie nach Kolumbien.
Die Sehenswürdigkeit Isla Margarita
Die sehens- und erlebenswerte Insel Isla Margarita ist per Fähre von Puerto de la Cruz aus zu erreichen. Die Insel bietet großartige Strände, die sich durch feinsten Sand auszeichnen. Das glasklare und relativ warme Wasser lädt stets zu einem Bad im Meer ein. Die Insel selbst verfügt über eine reichhaltige Vegetation und viele verschiedene Landschaften. Hier findet sich eine reizvolle Mischung aus karibischen und südamerikanischen Eigenheiten. Es ist absolut empfehlenswert, sowohl eine Fahrt mit dem Boot um die Insel herum zu machen als auch die Insel per Auto kennenzulernen. Die günstige Variante gegenüber dem Mietwagen ist der Sammelbus, der als Transportmittel zwischen den Dörfern dient. Der Strand Playa el Agua ist mit zahlreichen Palmen postkartengleich anzuschauen. Parquito hingegen ist der Strand für alle Wellenreiter. Playa Manzanillo schließlich bietet den Romantikern etwas: Hier liegen viele kleine Fischerboote.